Sicherheit und Datenschutz: Jetzt auf Signal umstellen

In diesen Tagen ist oft davon die Rede, dass der Datenschutz infrage gestellt werden muss, weil er Sicherheit – z. B. im Kampf gegen die Pandemie – gefährde. Bewegungsprofile könnten zeigen, so das Argument, an welchen Orten sich ein Infizierter aufgehalten hat, damit so die Kontaktpersonen gewarnt werden können.
Ob die Pandemie uns dazu zwingen wird, so etwas hinzunehmen, da bin ich unschlüssig. Aber gerade weil sich hier neue Gefahren auftun, geht es jetzt darum, erkämpfte Freiheiten auch zu verteidigen.

Dort, wo man etwas für die Sicherheit der eigenen Daten machen kann, sollte man aber handeln. Medienhandeln ist kritische Praxis. Ein einfacher Schritt: Weg von WhatsApp, hin zu dem Messenger Signal. (www.signal.org). Er ist quelloffen und bietet sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Siehe den Beitrag auf heise.de, ähnlich auch Chip.de. Signal gibt es als App für Android und IPhone und auch für den Desktop.

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Lerneinheit über Suchmaschinen erweitert

Die Lerneinheit zum Thema „Suchmaschinen im Unterricht“ beim Landesbildungsserver Baden-Württemberg, bei dem ich als Redakteur arbeite, wurde aktualisiert und wesentlich erweitert:
www.schule-bw.de/themen-und-impulse/medienbildung/lernmaterial/suchmaschinen

oder einfach www.medienbildung-bw.de und dann unter Lernmaterial auf den Ordner Suchmaschinen klicken.

Autobiographie einer künstlichen Intelligenz

Über die Website meines Sohnes Markus Hengelhaupt kann man jetzt seine erste Veröffentlichung im Papiermedium bestellen, den Text Das Gespenst in der Maschine. (Dichtungsring 56, 2019)

Zur Seite auf markushengelhaupt.eu

Am selben Ort gibt es Zugänge zu seinem Roman (M)Eine Digitale Geschichte oder Ein Aufstand gegen Tyche. Lesen bzw. erwerben kann man dies auf Google Play Store und in der Readify-App.

Zur Seite auf markushengelhaupt.eu

In diesem Roman blickt eine Künstliche Intelligenz (KI) auf die eigene und die Geschichte des 20. Jh. zurück. Aus der Einführung:

So stellt [die KI] die Maschinen, nicht die Menschen, in den Mittelpunkt ihrer Erzählung, die sie in Form einer Vielzahl an Reisen um die Welt anlegt, seien diese nun digital oder analog, per Mausklick oder Eisenbahn. 01 ist ein experimentelles Werk, ein Versuch einer Maschinen-Erzählung. Aus Sicht einer Maschine. Über Maschinen. Für Maschinen? …

Tatort „Querschläger“ – Breaking Bad für die Provinz?

Der Tatort Querschläger (1. Dezember 2019, ARD, Regie: Stephan Rick; TatortSpiegel) lädt seine Zuseher*innen sehr deutlich zu einem Vergleich mit den Serien Breaking Bad und Ozark ein, zuerst natürlich mit BB. Die Intertextualitätssignale sind leicht zu erkennen: Ein Familienvater wird zum Verbrecher, weil er Geld für eine teure Operation beschaffen muss. Während Walter White, nome de guerre Heisenberg (BB), selbst krank ist, leidet in Querschläger die Tochter des Verbrechers an einer unheilbaren Krankheit. In beiden Werken dient eine Website mit Spendenaufruf dazu, das kriminell beschaffte Geld als vorgebliche anonyme Wohltat zu verschleiern (es ist etwas komplizierter, aber der Abkürzung halber lassen wir das so stehen). In beiden Werken sind es kranke bzw. behinderte Kinder, die das Wohlwollen der Zuseher*innen binden können.

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Vortrag zum Thema Fake News auf der Jahrestagung des Netzwerks Medienethik

„Fake News und Desinformation im Kontext einer konstruktivistischen Deutung des Verhältnisses von Wissen und Gesellschaft“ lautet der Titel meines Vortrags auf der Jahrestagung des Netzwerks Medienethik, die vom 18. bis 21. Februar 2020 in München stattfindet. Ich halte meinen Vortrag am 21. Februar.

  • Tagungsseite (Netzwerk Medienethik; mit Möglichkeit der Anmeldung). Die Tagung trägt diesen Titel: Medien und Wahrheit. Medienethische Perspektiven auf „Fake News“, Künstliche Intelligenz und Agenda-Setting durch Algorithmen.
  • Programm des 21. Februar

Neuer Artikel zum Lernen mit digitalen Medien

In der Reihe Didaskalika ist ein neuer Beitrag von mir erschienen:

Interaktive Lernmethoden im Lateinunterricht mit digitalen Medien und ihre empirische Begründung, vorgestellt am Beispiel des Lateinportals beim Landesbildungsserver Baden-Württemberg, in: Wolfgang Polleichtner (Hg.), 2019: Digitalisierung in Unterricht und  Lehre der Alten Sprachen. Gegenwärtige Trends und aktuelle  Herausforderungen (Didaskalika 3). Speyer: Kartoffeldruck-Verlag Kai  Brodersen, S. 7 – 30.
ISBN 978-3-939526-40-7

Didaskalika

Hier sind die Inhalte, auf die ich in meinem Vortrag bei den Didaskalika 2018 (25.10.2018) an der Universität Tübingen verweise:

Ergänzung Juli 2019: Siehe jetzt auch den Aufsatz in der Reihe Didaskalika.

Zwei Vorträge zur digitalen Kommunikation: Lateinunterricht, Fake News

Ende Oktober 2018/Anfang November 2018 halte ich zwei Vorträge zu Themen aus verschiedenen Bereichen der Erforschung digitaler Kommunikation:

1.) Donnerstag 25.10.2018, Thema: Digitale Medien im Lateinunterricht – Utopie, Dystopie, Realität. Im Rahmen des Thementages Digitalisierung in Griechisch und Latein an Schule und Hochschule: gegenwärtiger Stand, aktuelle Trends
Veranstalter: Philologisches Seminar, Fachdidaktik Griechisch / Lateina n der Universität Tübingen
Ort und Zeit des Thementages: 13.00-19.00 Uhr Großer Übungsraum im Erdgeschoss des Hegelbaus, Wilhelmstr. 36, 72074 Tübingen
Download des Programms

2. Jahrestagung der Fachgruppe Digitale Kommunikation der DGPuK, Erfurt, 7.11.-9.11.2018. Titel der Tagung: Was können, wollen und sollen wir über digital vernetzte Kommunikation wissen? Tagungs-Website mit Programm

Titel meines Vortrags:

Internetseiten analysieren, Fake News erkennen – wie viel technisches Wissen, wie viel Erkenntnistheorie und welche Kompetenz im Umgang mit Medien ist dafür nötig?

 

 

Medienrecherche – eine Handreichung für qualitätsbewussten Unterricht

Beim Landesinstitut für Schulentwicklung kann jetzt eine von mir verfasste Handreichung bestellt werden; Titel:

„Die guten ins Töpfchen … Wie können Lernende die Qualität ihrer Medienrecherche verbessern? – Handreichung für einen anregenden Unterricht“

Bestellung beim Webshop des Landesinstituts und Download beim Landesbildungsserver

Aus dem Inhalt:

  • Das Internet als Lernmedium – Internet und Bibliothek im Vergleich
  • Bildungspläne Baden-Württemberg und die Medienrecherche, das Positionspapier der KMK
  • Positionen der Medienpädagogik und Medienwissenschaft zur Frage, wie die Recherchekompetenz geschult werden kann
  • Welche Kriterien können für die Prüfung einer Internetseite angelegt werden – was helfen die „klassischen“ formalen Kriterien?
  • Fake News und die Schwierigkeiten mit der Wahrheit
  • Aus dem Redaktionsalltag der Wikipedia – Interview mit einem „Sichter“ bei der Wikipedia