Ausstellung junger Künstler*innen in Ludwigsburg: meet us halfway

Vom 11. bis 18. September 2022 ist in Ludwigsburg (Karlskaserne) eine Ausstellung von Studierenden der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart zu sehen. Der Titel meet us halfway zeigt an, dass sich 11 künstlerische Positionen treffen, unter Fragen wie: „Braucht es Harmonie oder Kollision? Will man sich verstehen oder hält man sich einfach aus?“

Sehenswert! Ich interessiere mich besonders für die Bilder von Lukas Hengelhaupt und Laura Benz, aber ich bin genauso gespannt auf die anderen Künstler*innen.

Das Bild, mit dem auf die Ausstellung verwiesen wird (auf den verlinkten Seiten zu sehen), versammelt traditionelle Piktogramme eines Rastplatzes, darunter ein Symbol für eine Zapfsäule, das ich als ironischen Kommentar zur langsam, aber mühsam verendenden fossilen Ära lese. Rasten heißt hier noch Benzin kaufen. So sind wir wohl half way unterwegs in eine Zeit des nachhaltigen Reisens. Vielleicht wird diese Ironie auch in den Kunstwerken erkennbar – bald werde ich es wissen. Ein Grund mehr zur Reise nach Ludwigsburg.

Frohe Ostern! Pessach sameach!

Allen Leser*innen, die jetzt Ostern feiern, wünsche ich frohe und gesegnete Ostern!

Den orthodoxen Christen, die Ostern am 24. April feiern, wünsche ich Vorfreude auf das Fest und dann auch frohe Ostern!

Allen Leser*innen, die jetzt Pessach feiern, wünsche ich frohe Pessach-Tage: Pessach sameach!

Allen Leser*innen, die keines dieser Feste feiern, wünsche ich erholsame Feiertage!

Apfelblüte
Frohe Ostern!

Moodle für die Unterrichtsarbeit mit Texten

In Vorbereitung: Die von mir erstellte Broschüre Moodle für die Unterrichtsarbeit mit Texten erscheint im August 2022 beim Verlag Cornelsen. Vorschau

In diesem Heft (64 Seiten) geht es nicht nur um die praktische Arbeit mit den Moodle-Funktionen, sondern auch um die pädagogischen und didaktischen Grundlagen. Ziel des Heftes ist es, einen aktivierenden Unterricht mit Moodle zu ermöglichen.

Vortrag beim Kongress des Deutschen Altphilologenverbandes

Der Kongress des Deutschen Altphilologenverbandes findet vom 11. April bis 14. April 2022 statt, und zwar online. Die Teilnahme ist kostenlos.

Meinen Vortrag über die Fragen der Dekolonisierung und Diversität im Lateinunterricht werde ich am 13. April um 9.00 Uhr halten (Programm).
Zum Thema des Vortrags gibt es eine Bibliographie auf dieser Homepage und ein Arbeitsblatt zum Download.

Wer sich meinen Vortrag anhören möchte, muss sich jetzt (wie gesagt, kostenlos) bei dem Kongress anmelden: Anmeldung

Mit einer solche Anmeldung kann man dann auch viele andere interessante Vorträge anhören.

Überfall der russischen Armee auf die Ukraine

In einem völkerrechtswidrigen Überfall hat die russische Armee am 24. Februar die Ukraine angegriffen. Seitdem überzieht dieser Krieg die Menschen in der Ukraine mit Leid und Zerstörung. In einem Post in meinem Instagram-Acccount habe ich am 24. Februar zu diesem Krieg meine Meinung gesagt. Ich habe mich entschieden, diese Homepage nicht für politische Äußerungen zu verwenden und bitte daher meine Leser, sich diesen Instagram-Post anzusehen. Auch auf Twitter habe ich Stellung bezogen, wobei ich Twitter nur gelegentlich verwende. Meine Homepage will ich wie bisher dafür nutzen, über meine wissenschaftlichen Aktivitäten zu informieren und Vorschläge für die Erkundung der Antike im Internet zu machen.

Zugleich bin ich mir der unvermeidlichen Paradoxien von Objektivität und Parteilichkeit bewusst. Wissenschaftliches Arbeiten und die Arbeit aller Medienschaffenden, auch der privaten Blogger, ist auf ein Mindestmaß an Freiheit angewiesen. Diese Freiheit floriert nur in liberalen, demokratischen Gesellschaften, weil nur in solchen Kontexten die Freiheit zu Widerspruch, Dissens und Provokation gegeben ist, ohne die Wissenschaft nicht mehr frei nach der richtigen Antwort suchen kann und die Medien sich zum Sprachrohr der Mächtigen degradieren.

„Überfall der russischen Armee auf die Ukraine“ weiterlesen

Dekolonisierung und Diversität im Lateinunterricht

Lateinunterricht – letztes Bollwerk gewalttätiger alter weißer Männer? Die Debatte um Diversität und Dekolonisierung in den Altertumswissenschaften als Herausforderung für den altsprachlichen Unterricht

Das ist das Thema des Vortrags, den ich beim Bundeskongress des Deutschen Altphilologenverbandes im April dieses Jahres halten werde.

Seite des Altphilologenverbandes mit Ankündigung des Kongresses

Download des Programms mit Ankündigung des Vortrags

Fake News und Konstruktivismus

Jetzt ist mein Artikel Fake News und Desinformation aus Sicht der Theorie sozialer Systeme erschienen.

Tilman Bechthold-Hengelhaupt (2021): Fake News und Desinformation aus Sicht der Theorie sozialer Systeme. In: Christian Schicha, Ingrid Stapf und Saskia Sell (Hg.): Medien und Wahrheit. Medienethische Perspektiven auf Desinformation, Lügen und „Fake News“, Baden-Baden: Nomos (Kommunikations- und Medienethik Bd. 15)

DOI: https://doi.org/10.5771/9783748923190-135

Abstract

Der Beitrag geht der Frage nach, was der operationale Konstruktivismus der Theorie sozialer Systeme (Niklas Luhmann) zur Debatte über Fake News beitragen kann. Zuerst wird ein kurzer Abriss dieser Theorie gegeben; da die Frage nach einer konstruktivistischen Antwort auf das Problem der Fake News bereits in einem Forschungsdisput erörtert wurde, wird diese Debatte nachgezeichnet. Die Auseinandersetzung konzentriert sich auf die Frage, wie eine konstruktivistische Erkenntnistheorie gegen den Vorwurf des Relativismus verteidigt werden kann, also gegen die These, dass sie alle Behauptungen für gleich berechtigt hält und damit der Verbreitung von Fake News wehrlos gegenübersteht. Als Vorzug einer solchen Theorie wird ausgewiesen, dass sie der Wissenschaft eine starke Rolle zuweist. Als Handlungsempfehlung ergibt sich der Vorschlag einer intensiveren Bemühung um Wissenschaftstransfer.

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Neue Tabelle zur römischen Geschichte und Literaturgeschichte

Beim Landesbildungsserver Baden-Württemberg gibt es eine neue Tabelle zur römischen Geschichte. Die Ereignisse von 700 v. Chr. bis ca. 180 n. Chr. werden so dargestellt, dass politische, militärische und literarische Daten in eine Zeilen nebeneinandergestellt werden. Damit ist es v. a. für den Lateinunterricht möglich, zu den historischen Hintergründen eines literarischen Werks zu recherchieren.

Römisches Theater in Triest
Porta Nigra in Trier

Antisemitismus und Bildung

Kürzlich ist im Wochenschau-Verlag ein Aufsatzband erschienen, in dem ein Aufsatz steht, den ich gemeinsam mit Matthias J. Becker geschrieben habe:

Becker, Matthias J.; Bechthold-Hengelhaupt, Tilman (2020): Antisemitismus im Internet. Ausgangsbedingungen der Internetforschung und pädagogische Maßnahmen gegen Judenfeindschaft im Schulunterricht. In: Grimm, Marc; Müller, Stefan: Bildung gegen Antisemitismus. Spannungsfelder der Aufklärung (Antisemitismus und Bildung Band 1), Frankfurt am Main: Wochenschau Verlag, S. 81 – 101

Weitere Informationen beim Wochenschau-Verlag