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Internetseite von Tilman Bechthold-Hengelhaupt

Themen der wissenschaftlichen Arbeit

Ich forsche seit über 30 Jahren zu geisteswissenschaftlichen Themen. Seit meiner Pensionierung im Jahr 2025 widme ich mich dieser Forschung mit größerem Nachdruck. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt derzeit auf dem Thema Vertrauen und hier auf dem Schnittpunkt von philosophischen und medienwissenschaftlichen Fragen.

Eine Frage, die mich durchgehend beschäftigt, lautet: Wie lässt sich Wissen gewinnen? Das bedeutet im Einzelnen: Von wem kann ich Wissen übernehmen - denn wenn ich kein Wissen übernehme, bleibe ich dumm. Aber wie stelle ich fest, ob eine Quelle oder ein Zeuge mir Wissen vermittelt? Offensichtlich benötige ich Medien, um mein Wissen zu erweitern - wie kann ich feststellen, welche Medien oder Medienprodukte (Medienformate) mir Wissen vermitteln und welche mich in die Irre leiten?
Neben dem Begriff des Vertrauens ist auch derjenige des Mediums zu klären. Und neben der allgemeinen Frage ist auch die spezifische nach dem Zusammenhang von Medien und Bildung relevant.

Philosophie und Medienbegriff

Ein Artikel zur Definition des Vertrauensbegriffs in digitalen Kontexten ist im Erscheinen, bei Springer Nature. Siehe die Liste der Publikationen. In diesem Artikel geht es u. a. darum, wie epistemische Autonomie gewahrt werden kann, wenn es unvermeidlich ist, anderen beim Erwerb von Wissen zu vertrauen. Das Beispiel, an dem dies untersucht wird, ist die Information via Suchmaschinen.

Die erkenntnistheoretische Leitlinie für die meisten meiner Untersuchungen ist der Konstruktivismus, in der Fassung, die ihm die Systhemtheorie Niklas Luhmanns gibt. U. a. in meiner Dissertation (siehe unten) habe ich die Systemtheorie dargestellt.
Eine offene Frage ist, wie normative Argumente in die Beschreibung digitaler Kommunikation eingebunden werden werden können. Das erörtere ich in einem (ebenfalls eingereichten) Artikel über digitale Teilhabe, der aus einem Vortrag im Februar 2026 bei einer Tagung in München, die vom Netzwerk Medienethik und zweier Fachgruppen der Deutschen Gesellschaft für Kommunikations- und Publizistikwissenschaft (DGPuK) veranstaltet wurde. Siehe auch Vorträge. In diesem Beitrag geht es auch um die Künstliche Intelligenz (KI). Ich untersuche, in welchem Maße Angebote der KI Vertrauen verdienen und welche Teilhabechancen hier zu beobachten sind.

Ein weiteres Thema, dem ich mich gewidmet habe, ist Fake News und Desinformation. Hierzu habe ich einen Artikel verfasst und Vorträge auf zwei Tagungen gehalten.

  • Aufsatz und Vorträge zum Thema Desinformation

    Fake News - Nachweise:

    • Publikation: Tilman Bechthold-Hengelhaupt (2021): Fake News und Desinformation aus Sicht der Theorie sozialer Systeme. In: Christian Schicha, Ingrid Stapf und Saskia Sell (Hg.): Medien und Wahrheit. Medienethische Perspektiven auf Desinformation, Lügen und „Fake News“, Baden-Baden: Nomos (Kommunikations- und Medienethik Bd. 15)
      DOI: https://doi.org/10.5771/9783748923190-135
      Abstract und Downloads auf der dieser Website: Fake News und Konstruktivismus.
    • Vortrag: 19.-21. Februar 2020: Tagung Medien und Wahrheit. Medienethische Perspektiven auf „Fake News“, Künstliche Intelligenz und Agenda-Setting durch Algorithmen. Ort: Hochschule für Philosophie München. Website zur TagungProgramm 2. Tag
      Titel des Vortrags: Fake News und Desinformation im Kontext einer konstruktivistischen Deutung des Verhältnisses von Wissen und Gesellschaft.
    • 29. – 31. März 2023: Conference Truth and Lies in Politics. Ort: Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien. Titel des Vortrags: Rejection of scientific knowledge as a misguided search for epistemic autonomy. Some reflections on disinformation from a constructivist perspective. Weiteres auf der Seite Vorträge.

Bildung

Politische Bildung: Wie kann die Auseinandersetzung mit dem Salafismus und mit der Propaganda des so genannten Islamischen Staats (IS) im Schulunterricht gestaltet werden? Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin im Juli 2026 ein erschreckend aktuelles Thema. Zweiter Themenbereich: Grundlagen der Bildung. Mehr auf der Seite zu Pädagogik und Bildung.

Antike und Antikerezeption

Ein zweites Gebiet, auf dem ich wissenschaftlich arbeite, ist die Antike, mit dem Schwerpunkt auf der Antikerezeption. Während meiner Arbeit als Lehrer und in der Lehrerfortbildung stand dieses Thema im Zentrum, auch mit Arbeiten zur Didaktik des Unterrichts mit digitalen Medien. Weiteres im Lebenslauf.

Die Verschränkung von Antike und digitalen Medien war das Thema meiner Dissertation (2012): Antikerezeption im Internet. Ich habe dort untersucht, wie antike Themen in verschiedenen Bereichen des Internets rezipiert werden. An einigen Themen dieser Dissertation habe ich seitdem weitergearbeitet.

Die Dissertation ist online abrufbar. DOI: 10.5282/edoc.15133. Sie finden auf dieser Homepage eine Inhaltsübersicht über die Dissertation.

Ein weiteres Thema war die Bedeutung der postkolonialen Theorie für die Auseinandersetzung mit der Antike, in dieser Publikation:

2022: Lateinunterricht – letztes Bollwerk gewalttätiger alter weißer Männer? Dekolonisierung und Diversität als Herausforderungen an den Unterricht der Alten Sprachen. In: Forum Classicum 4.2022, S. 305 – 317. Online bei Propylaeum, DOI: 10.11588/fc.2022.4.93482

Eine vollständige Liste meiner Arbeiten zur Antike und zur Didaktik des Lateinunterrichts:

Publikationen

Vollständige Listen meiner Publikationen und Vorträge


Weitere Inhalte dieser Homepage

Kunst in Friedrichshafen

Kunst in der Bodenseeregion: Hierzu finden Sie den Ausstellungskalender Ausstellungen in der Bodenseeregion

Ich gehöre zum Vorstand des Kunstvereins Friedrichshafen e. V. (stellv. Vorsitzender). Der Kunstverein führt regelmäßig Ausstellungen moderner Kunst durch, bis Ende August 2026 die Ausstellung Trigger Warning der ukrainischen Künstlerin Alina Kleytman. Weiteres auf der Seite www.kunstverein-friedrichshafen.de

Foto des Kunstvereins Friedrichshafen, Eingang am Buchhornplatz

CV

Informationen Über den Autor: Ausbildung, berufliche und ehrenamtliche Tätigkeiten

 

Diese Website wurde mithilfe der Vorlagen von foundation erstellt. Mehr auf der Seite Website und Coding.

Foto: David Shepherd

 


 

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